A
A
Antoniushaus Mattli:
Franziskanisches Bildungshaus und Sitz der FG Zentrale in Morschach (SZ)
F
FG
Zur Franziskanischen Gemeinschaft, FG (international: ORDO FRANCISCANUS SAECULARIS, OFS) gehören katholische Christen aller Altersstufen und Berufe in den verschiedensten Lebensverhältnissen.
Innerhalb der franziskanischen Familie hat die Franziskanische Gemeinschaft im lebendigen Miteinander mit den übrigen Zweigen die Aufgabe, das gemeinsame Charisma des kleinen Armen von Assisi in der Welt von heute zu leben.
G
Guardian
Italienisch für Wächter oder Vorsteher: Verantwortlicher einer lokalen franziskanischen Ordensgemeinschaft, die im Gegensatz zu Mönchen keine Äbte kennt. Seine Amtsdauer zählt 3-6 Jahre.
P
Postulat
Bei christlichen Ordensgemeinschaften bezeichnet das Postulat (mancherorts auch Kandidatur genannt) einen in der Regel mehrmonatigen Zeitraum, in dem der Postulant das Leben in der Gemeinschaft kennenlernen kann, und in dem seine Berufung zum Ordensleben geprüft wird.
S
Spiritualität
Das Wort „Spiritualität“ ist relativ neu. Es taucht zum ersten Mal in Frankreich im 18. Jahrhundert auf. Bekannt wird es aber vor allem in den 60er-Jahren des letzten Jahrhunderts durch das Zweite Vatikanische Konzil und – auf evangelischer Seite – durch den Weltkirchenrat. Beide sprechen von „Spiritualität“ und meinen die Mitte christlichen Lebens, die Stelle, an der Glaube, Frömmigkeit und Lebensgestaltung zusammenkommen.
Spurensuche
Spurensuche ist ein Angebot für junge Männer, die nach der Spur ihres eigenen Lebens suchen und dabei offen sind für den Weg mit einer Ordensgemeinschaft der Kapuziner.
Die vier Spurensuche-Wochenenden pro Jahr sind thematisch gestaltet und finden jeweils in einem Kloster statt. Du kannst an einem oder auch an allen vier Wochenenden teilnehmen.
E
Erstprofess
Feierliches Versprechen (zeitlich begrenzt) eines Novizen, nach den Regeln eines Ordens zu leben und die Evangelischen Räte (Armut, Keuschheit und Gehorsam) einzuhalten.
Ewige Profess
Feierliches Versprechen (bis zum Lebensende) eines Post-Novizen (Junior), nach den Regeln eines Ordens zu leben und die Evangelischen Räte (Armut, Keuschheit und Gehorsam) einzuhalten.
T
Theologie
Das Wort "Theologie" ist ein griechisches Fremdwort: theos bedeutet Gott und logos bedeutet Wort, Rede, Lehre. Theologie ist also Rede, Lehre von Gott.
Christliche Theologie bezieht sich auf alles, was mit dem christlichen Glauben zusammenhängt.
Feierlichen Gelübde
Feierliches Versprechen (bis zum Lebensende) eines Post-Novizen (Junior), nach den Regeln eines Ordens zu leben und die Evangelischen Räte (Armut, Keuschheit und Gehorsam) einzuhalten.
Gelübde
Ein Gelübde (von althochdeutsch gilubida: geloben) ist ein feierliches abgelegtes Versprechen, sich an eine Regel zu halten. Der Begriff wird meist in religiösem Zusammenhang verwendet
D
Diakon
Der Diakon (von griech. διάκονος diakonos „Diener, Knecht“) bekleidet ein geistliches Amt innerhalb der Kirche, den Diakonat. Seine Aufgaben beschränken sich nicht auf die Diakonie, sondern umfassen wie die der anderen geistlichen Ämter auch Verkündigung (Martyria, Zeugnis) und Gottesdienst (Leiturgia, Liturgie). Die Diakone waren ursprünglich Gehilfen der Apostel zur Verwaltung des gemeinsamen Vermögens und zur Leitung der gemeinsamen Mahlzeiten (und wohl damit verbunden auch der Eucharistie).
In der katholischen Kirche ist die Weihe zum Diakon die erste Stufe (zweite Stufe Priester, dritte Stufe Bischof) des Weihesakraments. Die Eingliederung in die Gemeinschaft der Geistlichen (dem Klerus) geschieht durch diese sakramentale Weihe, die durch das vom Bischof gesprochene Bittgebet um die Ausgießung des Heiligen Geistes und die im Amt benötigten Gnadengaben sowie die Handauflegung des Bischofs auf das Haupt des zu Weihenden vollzogen wird.
H
Habit
Ordensgewand, an dem meist die Zugehörigkeit zu den einzelnen Orden zu erkennen ist.
Primiz
Unter einer Primiz (zusammengezogen aus lateinisch prima missa - erste Messe) versteht man grundsätzlich die erste von einem römisch-katholischen Priester als Zelebrant oder Hauptzelebrant gefeierte Heilige Messe.
Z
Zölibat
Der Zölibat (von lat. caelebs „allein, unvermählt lebend“; umgangssprachlich manchmal auch das Zölibat) bezeichnet das Versprechen, für das weitere Leben die Verpflichtung zur Ehelosigkeit zu übernehmen.
Glossar